Külsheim. Die Römisch-Katholische Kirchengemeinde Külsheim-Bronnbach feierte am vergangenen Wochenende mit über 100 Firmanden aus den Pfarrgemeinden Reicholzheim, Dörlesberg, Hundheim, Külsheim, Eiersheim, Uissigheim und Steinbach das Sakrament der Heiligen Firmung mit Freiburgs Weihbischof em. Rainer Klug in begeisternden und die Jugend stark ansprechenden Gottesdiensten. Dankesworte der Pfarrgemeinderäte galten vor allem Weihbischof Klug sowie Pater Joachim Seraphin und den vielen Firmhelferinnen und Firmhelfern in der Seelsorgeeinheit, welche die Jugendlichen in Zusammenarbeit mit Pater Joachim auf diesen Tag vorbereiteten.
Am späten Samstagnachmittag war die Pfarrkirche St. Georg in Reicholzheim die erste Firmstation des Weihbischofs. Dieser spendete 60 Jugendlichen das Heilige Sakrament der Firmung. Vom Pfarrgemeinderat sprach Prof. Dr. Hartmut Webersinke Dankesworte an den Bischof aus und lud die Pfarrgemeinde zu einem Stehempfang ein, der sich dem Festgottesdienst anschloß. Pater Joachim Seraphin und Pater Mariusz Schymos zelebrieten mit.
Die zweite Firmstation in der Seelsorgeeinheit Külsheim-Bronnbach war Külsheim mit der Pfarrkirche St. Martin. Am Sonntagmorgen konnte Weihbischof Klug 41 Firmanden das Heilige Sakrament der Firmung spenden (Bild). Mit den Patres vom Kloster Bronnbach diakonierte Wolfgang Krug als Diakon. Seitens des Pfarrgemeinderates sprach Georg Stang Dankesworte an den Bischof sowie Einladungen an die Pfarrgemeinden für den anschließenden Stehempfang aus. Kirchenchorsängerinnnen und -sänger verschönerten die jeweiligen Eucharistiefeiern mit ihrem mehrstimmigen Chorgesang mit.
In seinen Predigtworten ging Weihbischof em. Rainer Klug auf die Beziehung Mensch zu Gott ein. Für die Jugendlichen solle diese Beziehung eine „Face-to-Face-Beziehung mit Gott“ sein, so Bischof Klug wörtlich. In einer lebendigen und mitreißenden Predigt sprach Weihbischof Klug nicht nur die Firmanden an. Hierbei traf Bischof Klug genau den Ton der Jugendlichen und begab sich mit ihnen auf Augenhöhe.
So sei die Beziehung zu Gott eine jeweils ganz persönliche, eine „Liebesbeziehung die auch Freiräume brauche“. Mit der Firmung sagen die Jugendlichen bewußt „Ja zu Gott“. Es solle keine Beziehung sein, die vergleichbar ist mit einer Beziehung in den sozialen Netzwerken. Die Beziehung zu Gott ist eine "Face-to-Face-Beziehung". Die Jugendlichen können sich in allen Lebenslagen immer an Gott wenden. Hierbei ist auch das Beten ein wichtiger Teil des Glaubens.
Für Weihbischof Klug genüge schon oftmals ein "Danke Gott" oder "Danke dass du bei der Prüfung bei mir warst" oder auch "Danke dass du mir geholfen hast". Christsein heißt für den Bischof in erster Linie handeln und dem Glauben Taten folgen lassen sowie einen langen Atem zu haben.
Abschließend forderte Weihbischof em. Rainer Klug die Jugendlichen auf einen weiten Horizont zu haben und über den Kirchturm von der eigenen Seelsorgeeinheit hinauszublicken und ihre Fähigkeiten und Talente, die in ihnen schlummern, zu entdecken und im Leben einzusetzen. Wokru

Weihbischof em. Rainer Klug spendete in der Römisch-Katholischen Kirchengemeinde Külsheim-Bronnbach am vergangenen Wochenende über 100 Jugendlichen das Sakrament der Heiligen Firmung. In den Pfarrkirchen Reicholzheim und Külsheim forderte der Bischof in den feierlich gestalteten Firmgottesdiensten die Jugendlichen auf, sich auf eine „Face-to-Face-Beziehung mit Gott“ einzulassen und eigene Fähigkeiten und Talente, die im Innern schlummern, zu entdecken und im Leben einzusetzen. Das Bild zeigt die Firmspendung in der Pfarrkirche St. Martin in Külsheim.