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Johannisfeuer in Eiersheim

Eiersheim. Der Kirchenchor Eiersheim entzündete am Johannistag (24.06.) sein traditionelles Johannisfeuer. Im Pfarrhof der Pfarrgemeinde Eiersheim segnete Präses Pfarrer Pater Joachim Seraphin von der Seelsorgeeinheit Külsheim-Bronnbach das Johannesfeuer als Lichtfest zur Sommersonnenwende. In einer feierlichen Andacht im Anschluß an die Vorabendmesse verlasen Mitglieder des Vorstandsteams vom Kirchenchor Fürbittgebete und Gebetstexte zur Geburt des Heiligen Johannes des Täufers. In seiner Predigt ging Pater Joachim auf die heutige Bedeutung des großen Heiligen ein, dessen Geburstag genau sechs Monate vor Christi Geburt gefeiert wird. Der Kirchenchor , dirigiert von Jonas Krug, gab zwei Liedbeiträge zum Besten, ferner führte der Kindergarten St. Aloysius Eiersheim ein Singspiel zum Heiligen Johannes des Täufers auf, ehe der Männergesangverein Eintracht Eiersheim die Feierstunde mit Liedbeiträgen unter der Leitung von Dirigentin Christa Gutmann beendete.

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26.06.17 23:12

Generalversammlung Kirchenchor Eiersheim

Eiersheim. Der Kirchenchor Eiersheim hatte seine Chorsängerinnen und Chorsänger in das örtliche Pfarrhaus zur Generalversammlung geladen. Traditionell mit gemeinsamen Essen zogen die Chorsänger mit Dirigent und Präses das Jahresfazit 2016 und blickten in die Zukunft, wobei Sangesnachwuchs im Vordergrund steht. Das Führungsteam teilte sich die Aufgaben auf. Ursula Mohr moderierte den Abend, Anette Krug ehrte mit Präses Pater Joachim Sopransängerin Brigitte Baumann für 25 Jahre Chorgesang zur Ehre des Herrn und Geli Baumann ehrte ebenfalls mit Präses Tenorsänger Kuno Krug für 30 Jahre Chorgesang. Ferner sprach Dagmar Krug Dankesworte des Vorstandsteams aus. 

Ursula Mohr konnte im Pfarrhaus neben ihren aktiven Chormitgliedern Ehrenmitglied Elisabeth Göbel begrüßen und übermittelte von Ehrenmitglied Anita Uehlein herzliche Grüße zum neuen Sangesjahr. Ferner freute sich sich über die Anwesenheit von Präses Pater Joachim Seraphin und Pater Mariusz Schymos. Mit Gebet und dem Kanon Lobet und Preiset ihr Völker den Herrn, eingestimmt von Dirigent Achim Klein wurde die festliche Generalversammlung eingestimmt. Nach dem Gedenken an die Verstorbenen des vergangenen Jahres und der verstorbenen Chormitglieder kam Schriftführer Kuno Krug zu seinem Jahresbericht. Dieser listete die einzelnen Aufführungen auf. So verschönerte der Kirchenchor Eiersheim die kirchlichen Hochfeste Ostern, Fronleichnam und Weihnachten mit vierstimmigem Chorgesang. Im gesanglichen Zusammenspiel mit dem Kirchenchor Külsheim wurde auch im Kloster Bronnbach (Dankgottesdienst der Seelsorgeeinheit Külsheim-Bronnbach zur Erstkommunion und im Gottesdienst zur  langen Klosternacht) sowie in Uissigheim (zum Abschluß der Kirchenvisitation der Seelsorgeeinheit) gesungen. Somit wurde zu elf Terminen in Gottesdiensten gesungen. Hinzu kommen gesellige Aktivitäten und Besuche von ehemaligen Chorsängerinnen zu ihren runden Geburtstagen. 

Kassenführerin Wilma Faulhaber gab anschließend Einblicke in den aktuellen Kassenstand. Die Vereinskasse prüften die beiden Kassenprüfer Bruno Mohr und Wolfgang Krug. Diese befanden die Kasse für sehr gut und ordnungsgemäß geführt und der Vorstandschaft konnte einstimmig Entlastung erteilt werden. 

Dann folgte der Bericht des Dirigenten Achim Klein aus Külsheim, der sehr positiv für den kleinen Chor ausfiel. So habe Klein große Freude an den jeweiligen Darbietungen der Chorsänger. Der Schriftführerbericht sei für Klein alljährlich die Ausgangslage zu seinen Anmerkungen, kann er doch erkennen, was alles im vergangenen Jahr war und für welche Auftritte in den Proben hingearbeitet wurden. Seinen Dank richtet Achim Klein an das Vorstandsteam, welche die Chormitglieder führen und auch an den Präses und Kaplan, welche ebenfalls große Freude an der Mitwirkung des Kirchenchores an dadurch festlicheren Gottesdiensten haben. Aber auch allen seinen Chorsängern gebühre Lob und Dank für die Probenarbeit und die daraus resultierenden Auftritte. Achim Klein ist stets bestrebt, neues Liedgut einzustudieren, welches auch für etwaige Neusänger interessant wären und sind. Altes und neues Liedgut sind für Achim Klein eine wirkungsvolle Mischung zu gelungenen Auftritten. Auch das gesangliche Zusammenspiel mit dem Kirchenchor Külsheim in Bronnbach und Uissigheim erfreute den Dirigenten. Mit Mut und Egagement forderte Dirigent Klein seine Sängerinnen und Sänger auf so im neuen Kirchenchorjahr weiterzumachen.

Es kam Präses Pater Joachim Seraphin zu seinen Anmerkungen. Auch der Präses zeigte sich ob der Leistung des kleinen Chores sehr zufrieden. „Ungluablich wo und wie überall gesungen wurde“ entlockte es dem Präses nach dem Schriftführerbericht. Neben seinen Dankesworten zollte Pater Joachim den Chorsängern seinen Respekt vor der großartigen Leistung im gemeinsamen Chorgesang zur Ehre Gottes. Pater Joachim weiß, daß es ohne harte Probenarbeit nicht geht und dies die Voraussetzung ist für gelungene Auftritte. Er weiß einen Gottesdienst mit Kirchenchor zu schätzen. Besonderen Dank gebühre den Eiersheimer und Külsheimer Chören für die gemeinsamen Auftritte in Bronnbach und Uissigheim. Wichtig ist für den Pater die Bereitschaft zum Singen, die muss vorhanden sein. Dann ist die Gemeinschaft wichtig, nicht alleine daheim zu sitzen, sondern in der Gemeinschaft singen zur Ehre Gottes. Dies, so Pater Joachim, zeichne auch unser Christentum aus. Präses Pater Joachim sieht die Zukunft der Kirchenchöre ähnlich wie die im Fussball. Da ist es heute schon üblich, dass mehrere Gemeinden gemeinsame Nachwuchsarbeit betreiben und gemeinsam Fussball spielen, und dennoch ihre Eigenständigkeit bewahren. So ist es auch bei den beiden Kirchenchören Eiersheim und Külsheim, welche in der Seelsorgeeinheit gemeinsame Auftritte haben, und die Gottesdienste wesentlich bereichern. Abschließend bedankte sich der Präses bei allen, besonders beim Dirigenten Achim Klein und dem Team der Vorstandschaft für ihre geleistete Arbeit und wünscht dem Chor im neuen Kirchenchorjahr ebenfalls gelungene Auftritte zur Ehre Gottes.

Ein Höhepunkt der Versammlung waren Ehrungen, hierbei ehrte Anette Krug und Pater Joachim die Sopranistin Brigitte Baumann. Sie blickt auf 25 Jahre Chorsgesang zurück (1973 bis 1992 und 2008 bis heute). Vom Diözesan-Cäcilienverband Freiburg erhielt sie eine Urkunde aus den Händen des Präses und vom Verein eine Urkunde und Präsent. Weiter wurde Tenorsänger Kuno Krug für 30 Jahre Chorgesang mit Urkunde vom Präses geehrt und mit Präsent von Geli Baumann überreicht. 

Abschließend der Generalversammlung sprach Dagmar Krug Dankesworte des Vorstandsteams aus. So gebühre neben den Chormitgliedern dem Dirigenten Achim Klein für seine akribische Arbeit als Chorleiter herzlichen Dank. Besonderen Dank gilt dann den Sängerinnen und Sängern des Kirchenchores Eiersheim und insbesondere Notenwart Alfred Krimmer für seine Tätigkeit sowie für die Bereitstellung von Hof und Unterkunft bei der Johannisfeuerfeier  Klaus Krimmer, welcher im übrigen bei allen Anlässen seine Hilfe anbietet und im Hintergrund tätig ist. 

Im letzten Tagesordnungspunkt wurden die Termine 2017 besprochen, welche bereits feststehen. So singen die Chorsänger auch wieder in der Eucharistiefeier an den kirchlichen Hochfesten Ostern und Weihnachten. Am 07. Mai 2017 ist wieder der gemeinsame Auftritt mit den Külsheimer Sängerinnen und Sänger bei der Dankesmesse zur Heiligen Erstkommunion in der Seelsorgeeinheit in der Klosterkirche Bronnbach. Der Termin für die Sternwallfahrt zum Josefs-Käppelle ist auf den Sonntag, 21. Mai 2017 festgelegt. Die Johannisfeuerfeier findet am Samstag, 24. Juni 2017 statt. Patrozinium der Heiligen Margareta wird am Sonntag, 23. Juli 2017 gefeiert. Im Herbst gibt es wieder einen Dämmerschoppen des Kirchenchores im und am Pfarrhaus. Abschluß des Kirchenjahres ist wieder das Weihnachtshochamt am 25. Dezember 2017.  Ursula Mohr führte dann als Moderatorin über zum geselligen Abendessen und beendete die harmonische und feierliche Generalversammlung. Wokru.

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Brigitte Baumann (vorne links) wurde von Präses Pater Joachim Seraphin (hinten links) mit Urkunde vom Diözesan-Cäcilienverband Freiburg für 25 Jahre aktiven Chorgesang in der Sopranstimme geehrt. Kuno Krug (zweiter von links) mit Urkunde des Kirchenchores Eiersheim für 30 Jahre im Tenor. Dirigent Achim Klein (rechts) freute sich mit den geehrten und wünscht allen noch viele Jahre bei guter Gesundheit eine gute Stimme.

30.01.17 00:05

Generalversammlung Freiwillige Feuerwehr Eiersheim vom 21.01.2017

Eiersheim. Die Floriansjünger der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Eiersheim trafen sich im Gemeindezentrum zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung. Abteilungskommandant Jürgen Göbel begrüßte seine Feuerwehrkameraden der aktiven Wehr und der Seniorenmannschaft auf das herzlichste. Seitens der städtischen Feuerwehr Külsheim begrüßte Göbel den Stadtkommandanten Heiko Wolpert. Bürgermeister Thomas Schreglmann war verhindert und lies die besten Grüße seitens der Stadt Külsheim ausrichten. Nach Begrüßung und Totengedenken kam Jürgen Göbel zu seinem Jahresbericht.

Mit der Mannschaftsstärke begann Jürgen Göbel seinen Bericht. So gibt es gegenüber 2015 keine Veränderung. Somit ergibt sich zum 31.12.2016, eine Mannschaftsstärke von 21 Kameraden, wie folgt aufgeteilt: 12 Aktive und 9 Senioren. Für das kommende Jahr ist positiv zu vermelden, dass Michael Hemerich eine Aktion zur Mitgliederwerbung ins Leben gerufen hat. Daraus resultierten einige Übungen mit Interessierten für unseren Verein. „Heute können wir mit Stolz fünf neue Kameraden in unseren Reihen begrüßen, so Göbel. Mit Louis, Sven Schmied, Jürgen Rössler, Raphael Uehlein und Stefan Weller konnten an den Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr Interessierte geworben werden. Die neuen Kameraden haben bereits das Aufnahmeformular erhalten und sind  für den Grundlehrgang ab März 2017 angemeldet. Ferner nimmt Dennis Hemmerich bei der Bambini-Feuerwehr in Külsheim teil.

Abteilungskommandant Jürgen Göbel verzeichnet mit der Eiersheimer Wehr im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Einsätze. Die angesetzten Termine und Übungsstunden konnten zufriedenstellend durchgeführt werden. Außer den Übungsstunden und Kommandantensitzungen wurden noch einige weitere Termine berücksichtigt, welche von der Führung und einzelner Kameraden besucht oder mit durchgeführt worden sind. 

Ein Feuerwehrmann wurde auch für 40 Jahre Feuerwehrdienst bei der Feuerwehr-Hauptversammlung in Külsheim geehrt: Roland Baumann durfte diese Ehrung dort erfahren. 

Schließlich gab Göbel einen Ausblick auf 2017. Hier stehen wieder die Übungen im Vordergrund,  die hoffentlich mit guter Beteiligung durchgeführt werden können. Göbel hoffe auf eine gute Eingliederung der neuen Mitglieder und die Unterstützung von allen Feuerwehrkameraden. Aktiv ist wieder das Männerballett der Abteilungswehr. Außerdem werden wieder  der Kreuzweg durch den Ort, den Martinszug und evtl. den Volkstrauertag mit Fackelträgern begleitet.

Die ersten Termine im Februar 2017 sind natürlich die Gestaltung und Durchführung des Bunten Abends, in diesem Jahr erstmals am Samstag den 25. Februar 2017 sowie der Kinderfastnacht am Montag den 27. Februar 2017.

Der Dienstplan fürs neue Jahr wird in Kürze erstellt und ausgeteilt. Diesem werden dann auch Termine anderer Aktivitäten, soweit bekannt, beigefügt. Zum Schluss bedankte sich der Abteilungskommandant bei allen seinen Kameraden für die geleistet Arbeit und reibungslose Unterstützung. Auch fürs neue Jahr wünsche sich Jürgen Göbel wieder ein gutes Miteinander.

 

Schriftführer Harald Göbel kam danach zu seinem Jahresbericht. Die erste Übung des Jahres, war die angekündigte Hauptübung in Külsheim am 8. April 2016. Die Alarmierung erfolgte per Sirene pünktlich um 18.30 Uhr. Die Eiersheimer Wehrkameraden begaben sich dann samt ihres Tragkraftspritzenanhängers ans Gerätehaus nach Külsheim. 

 

Am „Brückle“ in der Raiffeisenstraße übten die Floriansjünger am 18. April. Hierzu verlegten sie eine Förderleitung von der Zisterne ans genannte Objekt. Dort wurde mit einer B-Leitung den Schlamm aus dem Rohr gespritzt und somit wieder für freien Durchfluss des Maisenbachs gesorgt. Als Zugfahrzeug für den Tragkraftspritzenanhänger diente der neuwertige 120 PS starke Valtra-Schlepper des stellvertretenden Abteilungskommandanten Michael Hemmerich. Nach der Übung gab der Abteilungskommandant Jürgen Göbel etliche Neuigkeiten bekannt:

das Stadtwerk Külsheim überprüft das Leitungsnetz auf seine Leistungsfähigkeit, Ziel ist   48 m³ Wasser in zwei Stunden zur Verfügung zu stellen

Eiersheimer Hochbehälter wird für die Löschwasserversorgung vorbereitet, hierzu müssen aber noch verschiedene Vorarbeiten getätigt werden

ein neuer Grundlehrgang wird angeboten, hierfür liegen bereits 20 Anmeldungen vor, Abteilungskommandant bedauert, dass niemand aus unserer Abteilung dabei ist

das Leistungsabzeichen kann abgelegt werden

bei Mängeln an der Bekleidung oder der persönlichen Schutzausrüstung ist immer der jeweilige Abteilungskommandant der erste Ansprechpartner, nicht der Stadtkommandant

neue Ausgehuniformen und neue Einsatzkleidung werden angeschafft, dieses Vorhaben muss allerdings über mehrere Jahre gestreckt werden, da die finanziellen Mittel dafür begrenzt sind

Stadtkommandant Heiko Wolpert hat neue Standardeinsatzregeln erstellt, diese zielen auf einen einheitlichen Einsatzablauf

 

Am Kirchenberg wurde am 2. Mai 2016 geübt. Die Übung diente zum einen zur Überprüfung der Reichweite des B-Schlauchmaterials auf dem Tragkraftspritzenanhänger und zum anderen der Überprüfung der Druckverhältnisse bei Wasserentnahme aus dem obersten Hydranten in der Kapellenstraße. Das Ergebnis war: Die B-Schläuche reichten bis zur Kapelle und der Druck bei drei angeschlossenen Rohren war zufriedenstellend. 

 

Zur Geselligkeit diente eine  Fahrt ins württembergische Denkendorf zum dortigen Feuerwehrfest. Als Zwischenstation diente der Stuttgarter Fernsehturm zur Besichtigung.

 

Eine weitere Übung gab es am 13. Juni 2016.  Es wurde am  Gerätehaus das Anleitern mit der Steckleiter geübt, das Abseilen sowie verschiedene Knoten. Am Ende der Übung „erfanden“  die Floriansjünger noch einen Flaschen – und Kistenzug zum Transport von Getränken. 

 

Das Fest der Freiwilligen Feuerwehr Steinfurt wurde ebenfalls im Juni besucht. 

 

Eine Übung der etwas anderen Art bei äußerst schwülen Temperaturen stand am  25. Juli auf dem Programm. Im Vorfeld hatte der stellvertretend Abteilungskommandant Michael Hemmerich zu mehreren Jugendlichen und jungen Männern Kontakt aufgenommen und diese zu einer Informationsübung eingeladen. Das Gleiche tat der Abteilungskommandant mit zwei Eiersheimer Neubürgern. Es fand sich eine stattliche Menge Interessierter am Gerätehaus Eiersheim ein. Die Übung begann mit einem kurzen Einblick zum Ablauf des Abends und eine Führung durch das Gerätehaus. Anschließend ging es zur Zisterne. Dort wurde eine  Wasserversorgung sowohl aus der Zisterne als auch aus dem Hydranten gelegt. Der Verteiler wurde bei der Häfner'schen Halle am Ortsrand Eiersheims gesetzt. Die Leitung hierfür wurde durch ein Privatanwesen gelegt. Mit zwei C-Rohren und einem B-Rohr wurde dann die Brandbekämpfung vorgenommen. Die ganze Übung währte eineinhalb Stunden. Wieder am Gerätehaus zurück gab es eine Abseilübung und den neuen Kistenzug zu betrachten. Moderator des Abends war Michael Hemmerich, welcher sehr anschaulich die Sachverhalte darzustellen wusste. 

 

Eine Übung am Birnberg machten gab es am 5. September. Hierzu kamen wieder die Feuerwehrinteressierten Floriansjünger, welche auch in erfreulicher Anzahl erschienen. Der Übungsablauf gestaltete sich folgendermaßen: Der Traktor mit Tragkraftspritzenanhänger fuhr an die Brandstelle, dort wurden alle dafür notwendigen Gerätschaften für die Brandbekämpfung entnommen. Um möglichst schnell Wasser an die Brandstelle zu bringen wurde ein Schnellangriff mit einem B-Rohr aus dem Hydranten gelegt. Anschließend verlegten die Kameraden eine Förderleitung an die „Hemmerich'sche Zisterne“ zur weiteren Wasserversorgung. Nach Übungsende gab unser stellvertretender Abteilungskommandant Michael Hemmerich noch verschiedene Erläuterungen für die Neulinge zu den verwendeten Gerätschaften und zum allgemeinen Ablauf. 

 

Traditionelles Ende der Übungssaison war am Montag, den 17. Oktober mit dem Reine-machen im  Gerätehaus. Hierbei fielen besonders die Feuerwehr-Interessierten „Neulinge“ positiv auf, die sich tatkräftig an der Reinigungsaktion beteiligten. Ferner wurden der Tragkraftspritzenanhänger und die Feuerlöscher wieder auf Vordermann gebracht. 

 

Bezüglich der Seniorenmannschaft erklärte Jürgen Göbel, daß es noch keinen Seniorenvorsitzenden für diesen Posten in der Mannschaft gibt und somit noch keinen Nachfolger für Wendelin Göbel, welcher 2015 sein Amt zurückgab.

Anschließend berichtete Kassenwart Stefan Kaufmann über den aktuellen Stand der Feuerwehrkasse. Diese wurde von den Kassenprüfern Egon Hauck und Ralf Hörner geprüft. Egon Hauck sprach Stefan Kaufmann seinen Dank für die sehr gut geführte Kasse und dem ausführlichen Kassenbericht aus, der Vorstandschaft wurde einstimmig Entlastung erteilt. 

Heiko Wolpert sprach dann auch der Eiersheimer Wehr seinen persönlichen und den Dank des Bürgermeisters Thomas Schreglmann aus. Sein Dank gilt insbesondere dem aktiven Vorstandsteam für die Bereitschaft in ihren jeweiligen Ämtern im Sinne des Vereins mit zu arbeiten. Im Stadtgebiet, so Wolpert, gab es im vergangenen Jahr so viele Einsätze zu verzeichnen, wie noch nie. Im Durchschnitt musste die Külsheimer Wehr alle 1,5 Wochen ausrücken. So könne man in Eiersheim froh über die „fehlenden Einsätze“ sein. Eine Feuerwehrabteilung in den Ortschaften ist nach Meinung von Heiko Wolpert sehr wichtig, wissen doch die örtlichen Wehren die jeweiligen Begebenheiten bei Brandeinsätzen bestens und werden genutzt. Ein schnelles Erreichen der Zisterne ist lebenswichtig. Mit einem „Weiter so“ bei den vielen Übungen und dessen stetigen guten Teilnahmen der Feuerwehrkameraden führte Heiko Wolpert seine Ausführungen fort. Besonders freue sich Heiko Wolpert über die Neueintritte in die Eiersheimer Abteilungswehr. Sie können mit der Grundausbildung ab März diesen Jahres beginnen. Für den Stadtkommandanten dient das abgelaufene Geschäftsjahr als Beispiel für eine gut organisierte und voll ausgerüstete Feuerwehr. „Man lebe nicht auf einer Insel der Glückseligkeit“, so Wolpert. Die Dezentralisierung solle beibehalten werden, die Ersthilfe vor Ort als wichtigen Bestandteil ebenfalls. Für die Zukunft werde es mehr Übungen geben, um für Ernstfälle noch besser gerüstet zu sein. 

Am Ende der Generalversammlung gab Abteilungskommandant Göbel das Wort an Diakon Wolfgang Krug welcher sich bei den verschiedenen Diensten der Feuerwehr Abteilung Eiersheim bedankte wie dem Fackeltragen beim nächtlichen Kreuzweg durch den Ort und beim Martinsumzug des Kindergartens sowie an Volkstrauertag, dem Gedenken an die Opfer der Kriege neben der Pfarrkirche. Ferner freute sich Krug, daß es auch im 7. Jahrzehnt nach der Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr in Eiersheim Männer gibt, welche sich immer noch in diesem wichtigen Kulturverein zum Wohle des Nächsten engagieren. Mit der Hoffnung und der Bitte auf „keine Einsätze in 2016“ beendete Abteilungskommandant Jürgen Göbel die Jahreshauptversammlung. Wokru

30.01.17 00:00

Generalversammlung der Eiersheimer Musikanten

Eiersheim. Die Eiersheimer Musikanten trafen sich im örtlichen Gemeindezentrum zu ihrer diesjährigen Generalversammlung. Vorsitzende Janina Rückert hieß alle ihre Musikfreunde auf das Herzlichste Willkommen. Höhepunkte der Versammlung waren Neuwahlen und Ehrungen. Bei den Neuwahlen wurde die erste Vorsitzende Janina Rückert und der zweite Vorsitzende Axel Hauck einstimmig wiedergewählt. Ebenso Kassierer Matthias Brüll. Somit sind die drei sei zehn Jahren in Amt und Würden. Schriftführer Klaus Krimmer gab aus beruflichen Gründen sein Posten ab und mit Miriam Faulhaber und Ramona Baumann treten gleich zwei Musikerinnen die Nachfolge an und teilen sich die Amtsgeschäfte im schriftlichen Bereich. Geehrt wurden Miriam Faulhaber und Florian Stöckle für 20 Jahre, Wolfgang Krug für 40 Jahre und Dirigent Eddy Hauck für 40 Jahre musikalische Leitung der Eiersheimer Musikanten. Nach Begrüßung und Totengedenken folgte der Bericht des Schriftführers Klaus Krimmer.

Nach Verlesung des Protokolls der letzten Generalversammlung gab Klaus Krimmer in seinem Jahresbericht Einblicke in 28 Auftritte des vergangenen Musikjahres 2016, davon 6 kirchliche und 22 weltliche Termine. Jochen Hauck führte die Anwesenheitsliste bei den Musikproben und wertete diese aus, auch hierbei gab es beachtliche Zahlen: Bei 72 Musikproben fehlten Kurt Hauck zweimal, Eddy Hauck dreimal und Axel Hauck fünfmal. Somit trafen sich die Eiersheimer Musikanten bei Proben und Auftritten ingsgesamt 100 Male.

Kassierer Matthias Brüll listete anschließend die Ein- und Ausgänge der Musikanten auf und gab den Kassenstand bekannt. Die Kassenprüfer Kurt Hauck und Wolfgang Krug prüften die Vereinskasse und fanden diese für ordnungsgemäß und sehr gut geführt. Der Vorstandschaft konnte von der Generalversammlung einstimmig Entlastung erteilt werden.

Nun kam Janina Rückert zu ihren Ausführungen. „Das vergangene Jahr hat uns wieder viele wunderbare Momente geschenkt, die uns in Erinnerung bleiben werden“ begann Rückert ihren Jahresbericht. In 72 Musikproben wurde durchgehend durch das Vereinsjahr 2016 auf diese Erlebnisse hingeprobt und gearbeitet. „Der Fleiß lohnte sich“ so die Vorsitzende und zeigte sich der Leistung sehr zufrieden. Einige Auftritte hob Janina Rückert hervor, so der stimmungsvolle eigene Böhmisch-Mährische-Frühling in Eiersheim, die „Nacht der Blasmusik“ in Distelhausen als Vorgruppe des großen Blasmusikers Vlado Kumpan und seinen Musikanten, hierbei war es ein großartiges Gefühl, vor 850 blasmusikbegeisterten Zuschauern zu musizieren. Weiter musikalische Höhepunkte waren aber auch die Eröffnung des Tauberzeller Weinfestes oder auch des Böhmisch-Mährischen-Abends in Unterschüpf. Ihr Dank richtet sich hierbei auch an Musikant Günter Wolf mit seiner Frau Silvia, welche immer wieder schöne Fotos für die eigene Homepage machen.

Ohne Verschnaufpause ging es im September und Oktober weiter mit den schon traditionellen Messeterminen in Königshofen und Wertheim. Auch die 25-jährige währende Musikantenfreundschaft mit dem Musikverein Iggelheim wurde würdig begangen und gefeiert. Und im November, so Rückert weiter, kam der große Höhepunkt des Jahres und der Vereinsgeschichte: Erstmals konnten Eiersheimer Musikanten eine CD aufnehmen. Am Böhmisch-Mährischen-Abend in Eiersheim, den 6. Mai 2017, wird die CD vorgestellt, welche im Tonstudio Bauers in Ludwigsburg an einem Wochenende erstellt wurde. Hierbei dankte Janina Rückert besonders Dirigent Eddy Hauck für seine Probenarbeit, welche sich schließlich auszahlte.

Für die vielen Fans sind die Eiersheimer Musikanten ihrer Meinung nach nicht nur Musikanten die ihre Blasmusik im Bierzelt zum Besten geben, sondern auch für viele Menschen ein Gefühl von Heimat, Leichtigkeit, Lebenslust, Zugehörigkeit und Hoffnung geben.

Nach 10 Jahren im Amt zieht Vorsitzende Janina Rückert ein positives Resumee, sowohl was die Arbeit im Vorstandsteam angeht als auch mit den Musikantinnen und Musikanten im Verein. So gilt auch ihr Wunsch für das neue Musikjahr 2017, daß weiterhin ein gutes Arbeitsklima herrscht, die Zusammenarbeit sehr gut funktioniert und alle stets das Wohl der Eiersheimer Musikanten im Focus haben. Für Ihr Vorstandsteam gab es dann abschließend auch ein kleines Präsent der Vorsitzenden für das vertrauensvolle Miteinander.

Es folgte in der Tagesordnung der Generalversammlung der Jahresbericht des Dirigenten Eddy Hauck. Für den Dirigenten ging ebenfalls ein äußerst erfolgreiches Jahr zu Ende, was sich in den Zahlen des Schriftführers widerspiegelt. Diese Anzahl an Musikproben müsse erst einmal erarbeitet werden, so Hauck. Ferner war auch für den Dirigenten Hauck die Nacht der Blasmusik in Distelhausen mit den zahlreichen Gästen ein überragender Abend, von dem die Eiersheimer Musikanten noch lange zehren werden. Das Einspielen der eigenen CD war auch für Eddy Hauck die große Herausforderung. Jeder Musiker habe dafür sein bestes gegeben, so der Dirigent. Eddy Hauck meinte, es sei nicht selbstverständlich, alle diese Anforderungen zu erfüllen und dankt allen für die große Leistungsbereitschaft. Dirigent Eddy Hauck freue sich schon auf den nächsten Böhmisch-Mährischen-Frühling, bei dem wieder wie in der Vergangenheit der Heimatverein Eiersheim die Gäste am 6. Mai 2017 bewirten wird. Auch den Heimatfreunden zollte Hauck diesbezüglich seinen Dank. Und natürlich die CD, die an diesem Abend in aller Musikanten-Munde war.

Für Eddy Hauck hat es sich einmal mehr bewiesen: „Wenn man ein Ziel wirklich erreichen will und dafür kämpft, dann wird man ein Vorhaben auch erfolgreich in die Tat umsetzen können.“ Und dann gibt Eddy Hauck zu: „So manchmal kann ein Hobby dann zu einem Härtefall werden“, was sich wieder positiv bewahrheitet hat. Und abschließend seinen Ausführungen bemerkte Hauck: „Neben aller Arbeit darf auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommen“. Auch dafür gab es in 2016 manche Gelegenheiten.

Dankesworte des Dirigenten Eddy Hauck richteten sich auch an Dieter und Annika Holzinger aus Tauberscheckenbach (Landkreis Ansbach), welche mittlerweile seit fünf Jahren wöchentlich zu den Proben und im Musikjahr zu den Auftritten anfahren und mittlerweile über 7.500 km Wegstrecke zurückgelegt haben. Hierfür bekamen sie auch ein kleines Dankeschön aus den Händen der Vorsitzenden Janina Rückert.

Schließlich bedankte sich Eddy Hauck bei dem Es-Klarinettisten Peter Bunzel aus Veitshöchheim, welcher für den Dirigenten stets ein Vorbild bei den Proben und Auftritten ist und für die Klarinettenriege mit absoluter Freude und Fürsorge bei der Sache ist. Für die Eiersheimer Musikanten ist Peter Bunzel mehr als ein „Aushilfsspieler“ geworden, es ist in den letzten Jahren eine richtige Musikerfreundschaft entstanden.

Mit dem Dank an das Vorstandsteam und an alle Musikerinnen und Musiker der Eiersheimer Musikanten und dem Wunsche nach guter Gesundheit und weiterhin zielstrebig nach vorne zu schauen beendet Hauck seine Ausführungen.

Nach den lobenden Worten kommen nun Ehrungen, hierbei wurden mit herzlichen Dankesworten Miriam Faulhaber (Klarinette) und Florian Stöckle (Schlagzeug, anfangs mit Klarinette) für 20-jähriges Musizieren mit Urkunde und Präsent geehrt, Wolfgang Krug (Klarinette und Ex-Saxophone) für 40-jähriges Musizieren mit Urkunde und Präsent geehrt. Von den 40 Jahren war Wolfgang Krug 20 Jahre Schriftführer des Vereins und hilft auch heute noch aktiv bei verschiedenen Pressearbeiten aktiv mit. Janina Rückert bezeichnet Wolfgang Krug daher gerne als „Unseren Mann der Schrift“. Schließlich durfte Janina Rückert Dirigent Eddy Hauck für 40 Jahre ehrenamtliche Dirigententätigkeit mit Urkunde und Präsent ehren. Vier Jahrzehnte Dirigent bei ein und demselben Verein, ehrenamtlich, mit allen Höhen und Tiefen, das ist in unserer Region nicht oft anzutreffen, so Rückert. Und auch im 40. Dirigentenjahr wird Eddy Hauck nicht Amtsmüde, so die Vorsitzende. Eddy Hauck ist seit 2011 Träger der Landesehrennadel Baden-Württemberg. Eddy Hauck verstehe es sehr gut, so Rückert abschließend, als „Kapitän des Musikschiffes der Eiersheimer Musikanten“ die verschiedenen Charaktere der Aktiven unter „einen Hut zu bringen“

Neuwahlen standen danach an, hierbei ist wieder Günter Wolf als Wahlleiter gefragt gewesen. Für weitere zwei Jahre wurden somit einstimmig von der Generalversammlung Janina Rückert als erste Vorsitzende und Axel Hauck als zweiter Vorsitzender wiedergewählt. Ferner wurde Matthias Brüll in seinem Amt als Kassierer der Eiersheimer Musikanten bestätigt und ebenfalls für weitere zwei Jahre wiedergewählt. Nur Klaus Krimmer als Schriftführer erklärte, aus beruflichen Gründen sein Amt nicht mehr weiter ausführen zu können. Mit Miriam Faulhaber und Ramona Baumann konnten zwei Musikerinnen gefunden werden, welche als Nachfolgerinnen für zwei Jahre gewählt wurden und die anfallenden Arbeiten des Schriftführers aufteilen. Als neue Kassenprüfer wurden Klaus Krimmer und Florian Stöckle ernannt.

 

Anschließend wurden erste Termine für das neue Musikjahr bekanntgegeben, darunter den Böhmisch-Mährischen-Frühling im Gemeindezentrum Eiersheim am 6. Mai 2017. Ein Veranstaltungskalender wird erstellt und kommt allen Musikanten zu. Abschließend bedankte sich Wolfgang Krug namens der geehrten für die wohltuenden Worte der Vorsitzenden und für die Bereitschaft der Eiersheimer Musikanten, neben den vielen weltlichen Auftritten, auch bei den kirchlichen Aktivitäten mitzuwirken und das Kulturgut zu bereichern. Auch für die 10 Jahre aktive Vorstandsarbeit des Führungsteams gebühre ein großes Dankeschön und einen starken Applaus, so Krug, welcher auch in seiner Eigenschaft als Diakon sprach. Danach beendete Vorsitzende Janina Rückert mit den Wünschen „Blasmusik pur, mundgemacht und mit dem Herzen gespielt“ die sehr harmonische Generalversammlung der Eiersheimer Musikanten. Wokru.

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Zwei Schriftführerinnen sind neue Mitglieder in der Vorstandschaft der Eiersheimer Musikanten: von links Janina Rückert, seit 10 Jahren erste Vorsitzende der Musiker, Eddy Hauck, seit 40 Jahren Dirigent, Miriam Faulhaber als neue Schriftführerin (war bereits von 2003 bis 2009 Schriftführerin) zusammen mit Ramona Baumann, Kassierer Matthias Brüll (seit 10 Jahren in der Vorstandschaft – 2003 bis 2006 Schriftführer und seither Kassierer) sowie Axel Hauck, seit 10 Jahren zweiter Vorsitzender.

16.01.17 22:17

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