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Einladung zum Dorfmuseumsfest in Eiersheim am Sonntag, 27.08.2017

Eiersheim. Der Heimatverein Eiersheim blickt am Sonntag, 27. August 2017 auf bereits zehn Jahre Eiersheimer Dorfmuseumsgeschichte zurück. Im August 2007 war die feierliche Einweihung des Dorfmuseums eines ehemaligen alten Gehöfts im Mittleren Dorf in Eiersheim. 1999 erwarb der Heimatverein Eiersheim das Gehöft im Mittleren Dorf und in acht Jahren Arbeit mit vielen fleißigen Händen wurde das 1841 erbaute „zweistöckige Wohnhaus mit Stallung“ zum Eiersheimer Dorfmuseum umfunktioniert. Ehrenmitglied Roland Veith vom Heimatverein Eiersheim sprach vor zehn Jahren bei der Eröffnungsfeier des Dorfmuseums von einer „Spurensicherung“ unserer Zeit für die „gute alte Zeit“. Für Roland Veith war immer der Rückblick auf das „gewesene“ sehr wichtig, um das zukünftige auch besser verstehen zu können. In den vergangenen zehn Jahren wurde das Dorfmuseum in Eiersheim mit Leben gefüllt, am letzten Augustsonntag, 27. August 2017 können nun die Gäste auf „Spurensuche“ der Vergangenheit gehen. Das Dorfmuseum zeigt das Leben unserer Vorfahren Ende des 19. Jahrhunderts vor über 100 Jahren. In den ersten zehn Jahren des Eiersheimer Dorfmuseums wird das Gehöft immer mehr mit Leben gefüllt. Die Mitglieder des Heimatvereins Eiersheim treffen sich monatlich am letzten Freitag im Museum zum „Stammtisch“, an dem die sogenannte „gute alte Zeit“ immer wieder hervorgerufen wird. Aber auch Planungen und zukünftige Aktivitäten spielen bei den „Stammtischgesprächen“ eine wichtige Rolle. Aktivitäten gab es viele in den letzten Jahren. Der Heimatverein Eiersheim selbst machte sich in der Region mit seinen gezeigten verschiedenen handwerklichen Fähigkeiten einen Namen. Auch am Museumsfest möchten sie in und am Dorfmuseum alte bäuerliche Tätigkeiten vorführen. Das Museum wird sehr gut angenommen, kommen doch sehr viele Kleingruppen und Vereine zum Besichtigen. Kindergartenkinder können über die Vergangenheit staunen. Jedes Osterfest hat für die Kinder und Enkel der Heimatvereinsmitglieder im Museum Überraschungen parat. Am Sonntag, 27. August 2017 können die Besucher des Museumsfestes sich selbst auf „Spurensuche der Vergangenheit“ machen.

Ab 10.30 Uhr ist Weißwurstfrühstück mit den Eiersheimer Musikanten im Mittleren Dorf geplant und ab 13.00 Uhr gibt es verschiedene Aktivitäten in und um das Dorfmuseum. Wokru.

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22.08.17 13:25

Johannisfeuer in Eiersheim

Eiersheim. Der Kirchenchor Eiersheim entzündete am Johannistag (24.06.) sein traditionelles Johannisfeuer. Im Pfarrhof der Pfarrgemeinde Eiersheim segnete Präses Pfarrer Pater Joachim Seraphin von der Seelsorgeeinheit Külsheim-Bronnbach das Johannesfeuer als Lichtfest zur Sommersonnenwende. In einer feierlichen Andacht im Anschluß an die Vorabendmesse verlasen Mitglieder des Vorstandsteams vom Kirchenchor Fürbittgebete und Gebetstexte zur Geburt des Heiligen Johannes des Täufers. In seiner Predigt ging Pater Joachim auf die heutige Bedeutung des großen Heiligen ein, dessen Geburstag genau sechs Monate vor Christi Geburt gefeiert wird. Der Kirchenchor , dirigiert von Jonas Krug, gab zwei Liedbeiträge zum Besten, ferner führte der Kindergarten St. Aloysius Eiersheim ein Singspiel zum Heiligen Johannes des Täufers auf, ehe der Männergesangverein Eintracht Eiersheim die Feierstunde mit Liedbeiträgen unter der Leitung von Dirigentin Christa Gutmann beendete.

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26.06.17 23:12

Generalversammlung Kirchenchor Eiersheim

Eiersheim. Der Kirchenchor Eiersheim hatte seine Chorsängerinnen und Chorsänger in das örtliche Pfarrhaus zur Generalversammlung geladen. Traditionell mit gemeinsamen Essen zogen die Chorsänger mit Dirigent und Präses das Jahresfazit 2016 und blickten in die Zukunft, wobei Sangesnachwuchs im Vordergrund steht. Das Führungsteam teilte sich die Aufgaben auf. Ursula Mohr moderierte den Abend, Anette Krug ehrte mit Präses Pater Joachim Sopransängerin Brigitte Baumann für 25 Jahre Chorgesang zur Ehre des Herrn und Geli Baumann ehrte ebenfalls mit Präses Tenorsänger Kuno Krug für 30 Jahre Chorgesang. Ferner sprach Dagmar Krug Dankesworte des Vorstandsteams aus. 

Ursula Mohr konnte im Pfarrhaus neben ihren aktiven Chormitgliedern Ehrenmitglied Elisabeth Göbel begrüßen und übermittelte von Ehrenmitglied Anita Uehlein herzliche Grüße zum neuen Sangesjahr. Ferner freute sich sich über die Anwesenheit von Präses Pater Joachim Seraphin und Pater Mariusz Schymos. Mit Gebet und dem Kanon Lobet und Preiset ihr Völker den Herrn, eingestimmt von Dirigent Achim Klein wurde die festliche Generalversammlung eingestimmt. Nach dem Gedenken an die Verstorbenen des vergangenen Jahres und der verstorbenen Chormitglieder kam Schriftführer Kuno Krug zu seinem Jahresbericht. Dieser listete die einzelnen Aufführungen auf. So verschönerte der Kirchenchor Eiersheim die kirchlichen Hochfeste Ostern, Fronleichnam und Weihnachten mit vierstimmigem Chorgesang. Im gesanglichen Zusammenspiel mit dem Kirchenchor Külsheim wurde auch im Kloster Bronnbach (Dankgottesdienst der Seelsorgeeinheit Külsheim-Bronnbach zur Erstkommunion und im Gottesdienst zur  langen Klosternacht) sowie in Uissigheim (zum Abschluß der Kirchenvisitation der Seelsorgeeinheit) gesungen. Somit wurde zu elf Terminen in Gottesdiensten gesungen. Hinzu kommen gesellige Aktivitäten und Besuche von ehemaligen Chorsängerinnen zu ihren runden Geburtstagen. 

Kassenführerin Wilma Faulhaber gab anschließend Einblicke in den aktuellen Kassenstand. Die Vereinskasse prüften die beiden Kassenprüfer Bruno Mohr und Wolfgang Krug. Diese befanden die Kasse für sehr gut und ordnungsgemäß geführt und der Vorstandschaft konnte einstimmig Entlastung erteilt werden. 

Dann folgte der Bericht des Dirigenten Achim Klein aus Külsheim, der sehr positiv für den kleinen Chor ausfiel. So habe Klein große Freude an den jeweiligen Darbietungen der Chorsänger. Der Schriftführerbericht sei für Klein alljährlich die Ausgangslage zu seinen Anmerkungen, kann er doch erkennen, was alles im vergangenen Jahr war und für welche Auftritte in den Proben hingearbeitet wurden. Seinen Dank richtet Achim Klein an das Vorstandsteam, welche die Chormitglieder führen und auch an den Präses und Kaplan, welche ebenfalls große Freude an der Mitwirkung des Kirchenchores an dadurch festlicheren Gottesdiensten haben. Aber auch allen seinen Chorsängern gebühre Lob und Dank für die Probenarbeit und die daraus resultierenden Auftritte. Achim Klein ist stets bestrebt, neues Liedgut einzustudieren, welches auch für etwaige Neusänger interessant wären und sind. Altes und neues Liedgut sind für Achim Klein eine wirkungsvolle Mischung zu gelungenen Auftritten. Auch das gesangliche Zusammenspiel mit dem Kirchenchor Külsheim in Bronnbach und Uissigheim erfreute den Dirigenten. Mit Mut und Egagement forderte Dirigent Klein seine Sängerinnen und Sänger auf so im neuen Kirchenchorjahr weiterzumachen.

Es kam Präses Pater Joachim Seraphin zu seinen Anmerkungen. Auch der Präses zeigte sich ob der Leistung des kleinen Chores sehr zufrieden. „Ungluablich wo und wie überall gesungen wurde“ entlockte es dem Präses nach dem Schriftführerbericht. Neben seinen Dankesworten zollte Pater Joachim den Chorsängern seinen Respekt vor der großartigen Leistung im gemeinsamen Chorgesang zur Ehre Gottes. Pater Joachim weiß, daß es ohne harte Probenarbeit nicht geht und dies die Voraussetzung ist für gelungene Auftritte. Er weiß einen Gottesdienst mit Kirchenchor zu schätzen. Besonderen Dank gebühre den Eiersheimer und Külsheimer Chören für die gemeinsamen Auftritte in Bronnbach und Uissigheim. Wichtig ist für den Pater die Bereitschaft zum Singen, die muss vorhanden sein. Dann ist die Gemeinschaft wichtig, nicht alleine daheim zu sitzen, sondern in der Gemeinschaft singen zur Ehre Gottes. Dies, so Pater Joachim, zeichne auch unser Christentum aus. Präses Pater Joachim sieht die Zukunft der Kirchenchöre ähnlich wie die im Fussball. Da ist es heute schon üblich, dass mehrere Gemeinden gemeinsame Nachwuchsarbeit betreiben und gemeinsam Fussball spielen, und dennoch ihre Eigenständigkeit bewahren. So ist es auch bei den beiden Kirchenchören Eiersheim und Külsheim, welche in der Seelsorgeeinheit gemeinsame Auftritte haben, und die Gottesdienste wesentlich bereichern. Abschließend bedankte sich der Präses bei allen, besonders beim Dirigenten Achim Klein und dem Team der Vorstandschaft für ihre geleistete Arbeit und wünscht dem Chor im neuen Kirchenchorjahr ebenfalls gelungene Auftritte zur Ehre Gottes.

Ein Höhepunkt der Versammlung waren Ehrungen, hierbei ehrte Anette Krug und Pater Joachim die Sopranistin Brigitte Baumann. Sie blickt auf 25 Jahre Chorsgesang zurück (1973 bis 1992 und 2008 bis heute). Vom Diözesan-Cäcilienverband Freiburg erhielt sie eine Urkunde aus den Händen des Präses und vom Verein eine Urkunde und Präsent. Weiter wurde Tenorsänger Kuno Krug für 30 Jahre Chorgesang mit Urkunde vom Präses geehrt und mit Präsent von Geli Baumann überreicht. 

Abschließend der Generalversammlung sprach Dagmar Krug Dankesworte des Vorstandsteams aus. So gebühre neben den Chormitgliedern dem Dirigenten Achim Klein für seine akribische Arbeit als Chorleiter herzlichen Dank. Besonderen Dank gilt dann den Sängerinnen und Sängern des Kirchenchores Eiersheim und insbesondere Notenwart Alfred Krimmer für seine Tätigkeit sowie für die Bereitstellung von Hof und Unterkunft bei der Johannisfeuerfeier  Klaus Krimmer, welcher im übrigen bei allen Anlässen seine Hilfe anbietet und im Hintergrund tätig ist. 

Im letzten Tagesordnungspunkt wurden die Termine 2017 besprochen, welche bereits feststehen. So singen die Chorsänger auch wieder in der Eucharistiefeier an den kirchlichen Hochfesten Ostern und Weihnachten. Am 07. Mai 2017 ist wieder der gemeinsame Auftritt mit den Külsheimer Sängerinnen und Sänger bei der Dankesmesse zur Heiligen Erstkommunion in der Seelsorgeeinheit in der Klosterkirche Bronnbach. Der Termin für die Sternwallfahrt zum Josefs-Käppelle ist auf den Sonntag, 21. Mai 2017 festgelegt. Die Johannisfeuerfeier findet am Samstag, 24. Juni 2017 statt. Patrozinium der Heiligen Margareta wird am Sonntag, 23. Juli 2017 gefeiert. Im Herbst gibt es wieder einen Dämmerschoppen des Kirchenchores im und am Pfarrhaus. Abschluß des Kirchenjahres ist wieder das Weihnachtshochamt am 25. Dezember 2017.  Ursula Mohr führte dann als Moderatorin über zum geselligen Abendessen und beendete die harmonische und feierliche Generalversammlung. Wokru.

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Brigitte Baumann (vorne links) wurde von Präses Pater Joachim Seraphin (hinten links) mit Urkunde vom Diözesan-Cäcilienverband Freiburg für 25 Jahre aktiven Chorgesang in der Sopranstimme geehrt. Kuno Krug (zweiter von links) mit Urkunde des Kirchenchores Eiersheim für 30 Jahre im Tenor. Dirigent Achim Klein (rechts) freute sich mit den geehrten und wünscht allen noch viele Jahre bei guter Gesundheit eine gute Stimme.

30.01.17 00:05

Generalversammlung Freiwillige Feuerwehr Eiersheim vom 21.01.2017

Eiersheim. Die Floriansjünger der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Eiersheim trafen sich im Gemeindezentrum zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung. Abteilungskommandant Jürgen Göbel begrüßte seine Feuerwehrkameraden der aktiven Wehr und der Seniorenmannschaft auf das herzlichste. Seitens der städtischen Feuerwehr Külsheim begrüßte Göbel den Stadtkommandanten Heiko Wolpert. Bürgermeister Thomas Schreglmann war verhindert und lies die besten Grüße seitens der Stadt Külsheim ausrichten. Nach Begrüßung und Totengedenken kam Jürgen Göbel zu seinem Jahresbericht.

Mit der Mannschaftsstärke begann Jürgen Göbel seinen Bericht. So gibt es gegenüber 2015 keine Veränderung. Somit ergibt sich zum 31.12.2016, eine Mannschaftsstärke von 21 Kameraden, wie folgt aufgeteilt: 12 Aktive und 9 Senioren. Für das kommende Jahr ist positiv zu vermelden, dass Michael Hemerich eine Aktion zur Mitgliederwerbung ins Leben gerufen hat. Daraus resultierten einige Übungen mit Interessierten für unseren Verein. „Heute können wir mit Stolz fünf neue Kameraden in unseren Reihen begrüßen, so Göbel. Mit Louis, Sven Schmied, Jürgen Rössler, Raphael Uehlein und Stefan Weller konnten an den Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr Interessierte geworben werden. Die neuen Kameraden haben bereits das Aufnahmeformular erhalten und sind  für den Grundlehrgang ab März 2017 angemeldet. Ferner nimmt Dennis Hemmerich bei der Bambini-Feuerwehr in Külsheim teil.

Abteilungskommandant Jürgen Göbel verzeichnet mit der Eiersheimer Wehr im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Einsätze. Die angesetzten Termine und Übungsstunden konnten zufriedenstellend durchgeführt werden. Außer den Übungsstunden und Kommandantensitzungen wurden noch einige weitere Termine berücksichtigt, welche von der Führung und einzelner Kameraden besucht oder mit durchgeführt worden sind. 

Ein Feuerwehrmann wurde auch für 40 Jahre Feuerwehrdienst bei der Feuerwehr-Hauptversammlung in Külsheim geehrt: Roland Baumann durfte diese Ehrung dort erfahren. 

Schließlich gab Göbel einen Ausblick auf 2017. Hier stehen wieder die Übungen im Vordergrund,  die hoffentlich mit guter Beteiligung durchgeführt werden können. Göbel hoffe auf eine gute Eingliederung der neuen Mitglieder und die Unterstützung von allen Feuerwehrkameraden. Aktiv ist wieder das Männerballett der Abteilungswehr. Außerdem werden wieder  der Kreuzweg durch den Ort, den Martinszug und evtl. den Volkstrauertag mit Fackelträgern begleitet.

Die ersten Termine im Februar 2017 sind natürlich die Gestaltung und Durchführung des Bunten Abends, in diesem Jahr erstmals am Samstag den 25. Februar 2017 sowie der Kinderfastnacht am Montag den 27. Februar 2017.

Der Dienstplan fürs neue Jahr wird in Kürze erstellt und ausgeteilt. Diesem werden dann auch Termine anderer Aktivitäten, soweit bekannt, beigefügt. Zum Schluss bedankte sich der Abteilungskommandant bei allen seinen Kameraden für die geleistet Arbeit und reibungslose Unterstützung. Auch fürs neue Jahr wünsche sich Jürgen Göbel wieder ein gutes Miteinander.

 

Schriftführer Harald Göbel kam danach zu seinem Jahresbericht. Die erste Übung des Jahres, war die angekündigte Hauptübung in Külsheim am 8. April 2016. Die Alarmierung erfolgte per Sirene pünktlich um 18.30 Uhr. Die Eiersheimer Wehrkameraden begaben sich dann samt ihres Tragkraftspritzenanhängers ans Gerätehaus nach Külsheim. 

 

Am „Brückle“ in der Raiffeisenstraße übten die Floriansjünger am 18. April. Hierzu verlegten sie eine Förderleitung von der Zisterne ans genannte Objekt. Dort wurde mit einer B-Leitung den Schlamm aus dem Rohr gespritzt und somit wieder für freien Durchfluss des Maisenbachs gesorgt. Als Zugfahrzeug für den Tragkraftspritzenanhänger diente der neuwertige 120 PS starke Valtra-Schlepper des stellvertretenden Abteilungskommandanten Michael Hemmerich. Nach der Übung gab der Abteilungskommandant Jürgen Göbel etliche Neuigkeiten bekannt:

das Stadtwerk Külsheim überprüft das Leitungsnetz auf seine Leistungsfähigkeit, Ziel ist   48 m³ Wasser in zwei Stunden zur Verfügung zu stellen

Eiersheimer Hochbehälter wird für die Löschwasserversorgung vorbereitet, hierzu müssen aber noch verschiedene Vorarbeiten getätigt werden

ein neuer Grundlehrgang wird angeboten, hierfür liegen bereits 20 Anmeldungen vor, Abteilungskommandant bedauert, dass niemand aus unserer Abteilung dabei ist

das Leistungsabzeichen kann abgelegt werden

bei Mängeln an der Bekleidung oder der persönlichen Schutzausrüstung ist immer der jeweilige Abteilungskommandant der erste Ansprechpartner, nicht der Stadtkommandant

neue Ausgehuniformen und neue Einsatzkleidung werden angeschafft, dieses Vorhaben muss allerdings über mehrere Jahre gestreckt werden, da die finanziellen Mittel dafür begrenzt sind

Stadtkommandant Heiko Wolpert hat neue Standardeinsatzregeln erstellt, diese zielen auf einen einheitlichen Einsatzablauf

 

Am Kirchenberg wurde am 2. Mai 2016 geübt. Die Übung diente zum einen zur Überprüfung der Reichweite des B-Schlauchmaterials auf dem Tragkraftspritzenanhänger und zum anderen der Überprüfung der Druckverhältnisse bei Wasserentnahme aus dem obersten Hydranten in der Kapellenstraße. Das Ergebnis war: Die B-Schläuche reichten bis zur Kapelle und der Druck bei drei angeschlossenen Rohren war zufriedenstellend. 

 

Zur Geselligkeit diente eine  Fahrt ins württembergische Denkendorf zum dortigen Feuerwehrfest. Als Zwischenstation diente der Stuttgarter Fernsehturm zur Besichtigung.

 

Eine weitere Übung gab es am 13. Juni 2016.  Es wurde am  Gerätehaus das Anleitern mit der Steckleiter geübt, das Abseilen sowie verschiedene Knoten. Am Ende der Übung „erfanden“  die Floriansjünger noch einen Flaschen – und Kistenzug zum Transport von Getränken. 

 

Das Fest der Freiwilligen Feuerwehr Steinfurt wurde ebenfalls im Juni besucht. 

 

Eine Übung der etwas anderen Art bei äußerst schwülen Temperaturen stand am  25. Juli auf dem Programm. Im Vorfeld hatte der stellvertretend Abteilungskommandant Michael Hemmerich zu mehreren Jugendlichen und jungen Männern Kontakt aufgenommen und diese zu einer Informationsübung eingeladen. Das Gleiche tat der Abteilungskommandant mit zwei Eiersheimer Neubürgern. Es fand sich eine stattliche Menge Interessierter am Gerätehaus Eiersheim ein. Die Übung begann mit einem kurzen Einblick zum Ablauf des Abends und eine Führung durch das Gerätehaus. Anschließend ging es zur Zisterne. Dort wurde eine  Wasserversorgung sowohl aus der Zisterne als auch aus dem Hydranten gelegt. Der Verteiler wurde bei der Häfner'schen Halle am Ortsrand Eiersheims gesetzt. Die Leitung hierfür wurde durch ein Privatanwesen gelegt. Mit zwei C-Rohren und einem B-Rohr wurde dann die Brandbekämpfung vorgenommen. Die ganze Übung währte eineinhalb Stunden. Wieder am Gerätehaus zurück gab es eine Abseilübung und den neuen Kistenzug zu betrachten. Moderator des Abends war Michael Hemmerich, welcher sehr anschaulich die Sachverhalte darzustellen wusste. 

 

Eine Übung am Birnberg machten gab es am 5. September. Hierzu kamen wieder die Feuerwehrinteressierten Floriansjünger, welche auch in erfreulicher Anzahl erschienen. Der Übungsablauf gestaltete sich folgendermaßen: Der Traktor mit Tragkraftspritzenanhänger fuhr an die Brandstelle, dort wurden alle dafür notwendigen Gerätschaften für die Brandbekämpfung entnommen. Um möglichst schnell Wasser an die Brandstelle zu bringen wurde ein Schnellangriff mit einem B-Rohr aus dem Hydranten gelegt. Anschließend verlegten die Kameraden eine Förderleitung an die „Hemmerich'sche Zisterne“ zur weiteren Wasserversorgung. Nach Übungsende gab unser stellvertretender Abteilungskommandant Michael Hemmerich noch verschiedene Erläuterungen für die Neulinge zu den verwendeten Gerätschaften und zum allgemeinen Ablauf. 

 

Traditionelles Ende der Übungssaison war am Montag, den 17. Oktober mit dem Reine-machen im  Gerätehaus. Hierbei fielen besonders die Feuerwehr-Interessierten „Neulinge“ positiv auf, die sich tatkräftig an der Reinigungsaktion beteiligten. Ferner wurden der Tragkraftspritzenanhänger und die Feuerlöscher wieder auf Vordermann gebracht. 

 

Bezüglich der Seniorenmannschaft erklärte Jürgen Göbel, daß es noch keinen Seniorenvorsitzenden für diesen Posten in der Mannschaft gibt und somit noch keinen Nachfolger für Wendelin Göbel, welcher 2015 sein Amt zurückgab.

Anschließend berichtete Kassenwart Stefan Kaufmann über den aktuellen Stand der Feuerwehrkasse. Diese wurde von den Kassenprüfern Egon Hauck und Ralf Hörner geprüft. Egon Hauck sprach Stefan Kaufmann seinen Dank für die sehr gut geführte Kasse und dem ausführlichen Kassenbericht aus, der Vorstandschaft wurde einstimmig Entlastung erteilt. 

Heiko Wolpert sprach dann auch der Eiersheimer Wehr seinen persönlichen und den Dank des Bürgermeisters Thomas Schreglmann aus. Sein Dank gilt insbesondere dem aktiven Vorstandsteam für die Bereitschaft in ihren jeweiligen Ämtern im Sinne des Vereins mit zu arbeiten. Im Stadtgebiet, so Wolpert, gab es im vergangenen Jahr so viele Einsätze zu verzeichnen, wie noch nie. Im Durchschnitt musste die Külsheimer Wehr alle 1,5 Wochen ausrücken. So könne man in Eiersheim froh über die „fehlenden Einsätze“ sein. Eine Feuerwehrabteilung in den Ortschaften ist nach Meinung von Heiko Wolpert sehr wichtig, wissen doch die örtlichen Wehren die jeweiligen Begebenheiten bei Brandeinsätzen bestens und werden genutzt. Ein schnelles Erreichen der Zisterne ist lebenswichtig. Mit einem „Weiter so“ bei den vielen Übungen und dessen stetigen guten Teilnahmen der Feuerwehrkameraden führte Heiko Wolpert seine Ausführungen fort. Besonders freue sich Heiko Wolpert über die Neueintritte in die Eiersheimer Abteilungswehr. Sie können mit der Grundausbildung ab März diesen Jahres beginnen. Für den Stadtkommandanten dient das abgelaufene Geschäftsjahr als Beispiel für eine gut organisierte und voll ausgerüstete Feuerwehr. „Man lebe nicht auf einer Insel der Glückseligkeit“, so Wolpert. Die Dezentralisierung solle beibehalten werden, die Ersthilfe vor Ort als wichtigen Bestandteil ebenfalls. Für die Zukunft werde es mehr Übungen geben, um für Ernstfälle noch besser gerüstet zu sein. 

Am Ende der Generalversammlung gab Abteilungskommandant Göbel das Wort an Diakon Wolfgang Krug welcher sich bei den verschiedenen Diensten der Feuerwehr Abteilung Eiersheim bedankte wie dem Fackeltragen beim nächtlichen Kreuzweg durch den Ort und beim Martinsumzug des Kindergartens sowie an Volkstrauertag, dem Gedenken an die Opfer der Kriege neben der Pfarrkirche. Ferner freute sich Krug, daß es auch im 7. Jahrzehnt nach der Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr in Eiersheim Männer gibt, welche sich immer noch in diesem wichtigen Kulturverein zum Wohle des Nächsten engagieren. Mit der Hoffnung und der Bitte auf „keine Einsätze in 2016“ beendete Abteilungskommandant Jürgen Göbel die Jahreshauptversammlung. Wokru

30.01.17 00:00

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